IBM Storage Virtualize (StorV)
Die neue Plattform in BVQ°
24.03.2026 - Team BVQ°
Die Plattform "SVC" ist ein Stück BVQ°-Geschichte: Sie war die erste Plattform, mit der alles begann, und wurde über 18 Jahre hinweg kontinuierlich erweitert, um auch mit den Features der IBM SVC (bzw. Storage Virtualize Produktfamilie) stets Schritt halten zu können und entsprechend abzubilden.
Neue Herausforderungen, neue Chancen
Mit der Einführung der Policy-Based High Availability (PBHA)- und Policy-Based Replication (PBR)-Methoden und der damit einhergehenden FlashSystem Grid Architektur hat IBM jedoch eine neue Ära bei Storage Virtualize eingeläutet. Diese Konzepte bringen völlig neue Anforderungen mit sich, bei denen die bisherige SVC-Plattform in BVQ° nun an ihre Grenzen stößt.
Eine entsprechende erneute Anpassung des bestehenden, über viele Jahre gewachsenen, SVC-Objektmodells in BVQ° wäre sehr komplex und fehleranfällig gewesen. Daher haben wir diesen Zeitpunkt als Chance gesehen, sich in dem Zuge auch von Altlasten zu befreien und der Plattform einen Neustart zu ermöglichen.
Die neue Plattform: IBM Storage Virtualize (StorV)
Mit StorV führen wir eine Plattform ein, die von Grund auf neu entwickelt wurde und als langfristiger Nachfolger der SVC-Plattform dient.
Die wichtigsten Neuerungen:
- Systemübergreifendes Scannen: Mehrere Cluster können gleichzeitig erfasst werden (orientiert an FlashSystem Grid Environments)
- Monitoring für PBHA & PBR inklusive Performance-Metriken
- Integration neuer Features seit Storage Virtualize Code 8.6.x (z.B. Volume Groups, Policies, neue Performance Metriken)
- Optimiertes Objektmodell: Veraltete Objekte und Attribute wurden entfernt, die Terminologie mehr an die aktuelle IBM Storage Virtualize-Welt angepasst
- Fokus auf Zukunftstechnologien: Legacy Replication Methoden wie Global Mirror und Metro Mirror werden nicht länger unterstützt
Was bedeutet das für BVQ°-Anwender?
- keine Weiterentwicklung der ursprünglichen SVC-Plattform: Sie bleibt zunächst für Altbestände bestehen, wird aber nicht mehr weiterentwickelt.
- Empfehlung: Neue Storage Virtualize Systeme (SVC, FlashSystem) im Environment sollten ab jetzt mit dem neue StorV Scanner in BVQ° angelegt werden.
Voraussetzung: die zu überwachenden Systeme haben mindestens Codeversion 8.7.x und setzen kein Global Mirror oder Metro Mirror ein. - FlashSystem Grid Environments mit bis zu 8 Systemen können hiermit gemonitort werden
- mehr Analysemöglichkeiten durch neue Performance Metriken, Objekte und Attribute
Fazit
Mit „StorV“ beginnt eine neue Ära für BVQ° und IBM Storage Virtualize. Bei der Plattform handelt sich um ein technisches Upgrade für die SVC-Plattform und schafft folgende Mehrwerte:
- Es beseitigt Altlasten aus fast zwei Jahrzehnten und schafft eine fortschrittlichere Architektur.
- Es integriert die neuesten IBM Storage Virtualize Funktionen und bietet zugleich die Basis für zukünftige Weiterentwicklungen.
Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung von BVQ° wurde erreicht – Zeit für neue Projekte, die unseren Anwendern zugutekommen.